Unser Motto für 2013 – Vernunft statt Ideologie & Willkür

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Unser Motto für 2013:
Wir setzen auf VERNUNFT statt auf Ideologie & Willkür

Für unsere Kinder, für unsere Heimat,
für unsere Natur, für unseren Nordschwarzwald!

Die Grün-Rote Landesregierung will hier  im Nordschwarzwald via Gesetz einen Nationalpark einrichten. Den großartig versprochenen, so überaus wichtigen, ergebnisoffenen Dialog mit den direkt Betroffenen vor Ort, hat die Grün-Rote Landesregierung durch eindeutige, medial belegte Aussagen ad absurdum geführt.

Seitens der Nationalparkbefürworter dient die stille Einflussnahme als probates Mittel zum Zweck. So scheint es ein offenes Geheimnis zu sein, dass mit ausgewählten Gemeinden über  den Tausch von Flächen gesprochen wird.  Interessierte Bürger/innen werden von Mitarbeitern des Landes bewusst einseitig, also nur über die Vorteile eines Nationalparks informiert. Berufsnaturschützer verbreiten ihre selbstgemachten Wahrheiten. Hohe Zuschüsse und Fördergelder werden Mandatsträgern in Aussicht gestellt. Kritische Stimmen aus den „eigenen Reihen“ versucht man mundtot zu machen, etc.

Das lässt für uns nur einen möglichen Rückschluss zu:  Bei der Diskussion um die Einrichtung eines Nationalparks im Nordschwarzwald geht es primär nicht  um Biodiversität oder um die Förderung der regionalen Wirtschaft.

Es geht wohl eher um die Durchsetzung politischer Ziele und die Realisierung eines dringend benötigten Prestigeprojekts. Das Ganze über die Köpfe der betroffenen Bürgerinnen und Bürger hinweg – rücksichts-, verantwortungs- und kompromisslos. Entgegen jeder VERNUNFT – ideologisch eben!

MP Kretschmann wurde wie folgt zitiert: „Auch in anderen Regionen habe sich vor der Einrichtung von Nationalparks vor Ort Widerstand geregt: Später stehen alle dahinter.“

Diese Fehleinschätzung erscheint uns für den Nordschwarzwald fatal. Ein solches Großprojekt, das eine ganze Region über viele Generationen verändern wird, muss von der örtlichen Bevölkerung nicht nur akzeptiert, sondern auch mitgetragen werden! Sonst wird dieses Projekt immer notleidend sein. Das gewohnt lebendige, sozial geprägte gemeinsame Miteinander wird es kaum mehr geben. Tiefe, emotionale Gräben werden unsere Gemeinden durchziehen – über einen sehr langen Zeitraum. Das scheinen die Treiber dieses Projekts billigend in Kauf zu nehmen.

Fazit: Sowohl die Politik mit dem Kalkül auf Wählerstimmen als auch die Naturschutzverbände mit der Gier nach zusätzlichen Fördergeldern werfen alles in die Waagschale, um ihr Ziel durchzusetzen. Der Naturschutz wird instrumentalisiert und verkommt zum Scheinargument, um die breite Öffentlichkeit zu täuschen. Die Medien unterliegen dem gesellschaftlichen Öko-Mainstream und lassen jedwede Objektivität in der Diskussion vermissen.

Und trotz großem personellem und insbesondere finanziellem Aufwand o. g. Befürworter lehnen bereits über 26.000 Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Unterschrift oder mit ihrer Mitgliedschaft und mit ihrem persönlichen Engagement das Vorhaben der Landesregierung ab.

Das ist für uns Anlass genug, um unsere Aktivitäten weiter zu intensivieren und alles dafür zu tun, dieses unsägliche und bis dato alternativlose Vorhaben der Landesregierung in andere Bahnen zu lenken. Hierfür stehen wir selbstverständlich jederzeit als Gesprächspartner zur Verfügung.

Wir wünschen uns deshalb für das Jahr 2013, dass sich alle Mitstreiter weiterhin stark für die gemeinsame Sache engagieren – für unsere Kinder, für unsere Heimat, für unsere Natur, für unseren Nordschwarzwald!

Der Vorstand von Unser Nordschwarzwald e. V.,  Januar 2013