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Das kann man durchaus so formulieren. Denn wenn Gerhard Goll, (Noch-)Vorsitzender des Nationalparkbeirats wie folgt zitiert wird: „Die Zweiteilung des Nationalparks war von Anfang an kleinkariert und Murks“, versteht er diese Sprache.

Also, Goll, nochmal, einfach mal die Fresse halten, und aufhören, sich wie ein trotziges Kind zu benehmen, das sein Spielzeug nicht bekommt. Denn der Nationalpark ist kein Spielzeug! Er ist ein Projekt, dass tiefe Gräben in der betroffenen Region hinterlassen hat. Dass die Nationalparkverwaltung nichts unternimmt, um diese Gräben zumindest kleiner werden zu lassen, ist das eine.

Dass aber jetzt der Goll mit dem „grünen Raupenbagger“ daherkommt, um diese Gräben unüberwindbar zu machen, ist geradezu irrsinnig.

Ist er einfach nur geil auf PR? Oder will er seiner in Vergessenheit geratenen Person (er war ja nach Aussage der Medien ein TOOOP Manager) schlicht und ergreifend ein Denkmal setzen? Und das ohne Rücksicht auf die betroffenen Menschen der Region? Seine Argumente sind entweder fadenscheinig oder schlicht gelogen. Er verfolgt die gleiche Strategie, die schon zur Einrichtung des Nationalparks geführt hat: täuschen, ignorieren und diktieren.

Goll muss sich einfach in Erinnerung rufen, was bei Gründung des Nationalparks von den heute Nationalparkverantwortlichen als auch von der Landesregierung zugesagt wurde: „Es wird keine Erweiterung des Nationalparks geben“. Dieser Aussage hat, für viele überraschend, selbst Dr. Andre Baumann, ehemaliger BaWü-Nabu-Chef und heutiger Staatssekretär im „Ländle“-Umweltministerium wie folgt Nachdruck verliehen: „Es geht jetzt um eine Entwicklung des Nationalparks, nicht um Wachstum“. Das könnte man tatsächlich als erstes zartes Pflänzchen der Schaffung von Glaubwürdigkeit gegenüber den Menschen der Region verstehen. Und das darf der Goll unter keinen Umständen aus purem Eigeninteresse zerstampfen.

Also, Goll, einfach mal die Fresse halten!