Dieser Tatsache müssen alle Wolfsverehrer, Willkommensheißer und Naturschutzideologen vom Nationalpark Schwarzwald, Nabu und Co. ins Auge schauen. Ob sie das wollen oder nicht! Und sie müssen für alles, was in Zukunft passiert, die Verantwortung übernehmen. Aber dazu haben sie garantiert kein Rückgrat. Die Frage ist, ob die rund 79% der Bundesbürger, die laut einer Forsa-Umfrage, über die der Schwabo am 27. April 2018 berichtete, den Wolf herzlich willkommen heißen, sich darüber im Klaren sind, was sie mit ihrer Meinung bewirken?

Die Ironie des Schicksals bot sich einem Schäfer im Enztal schon drei Tage später, am 30. April 2018, in grauenvollen Bildern. Der Wolf, oder wahrscheinlicher, die Wölfe, haben ihrer herbeigesehnten Ankunft gleich mal Taten folgen lassen. Über 40 tote Schafe zu zerfetzen, bei lebendigem Leib auszuweiden, im Blutrausch mit dem bestialischen Töten gar nicht mehr aufhören zu wollen – das wurde jetzt erstmals in Baden-Württemberg zur Realität. Und kaum geschehen, liefen die Nachrichtendrähte heiß. Es war der zugewanderte Wolf aus Niedersachsen. Das Land will mit Schutzzäunen und Herdenschutzhunden jetzt die Nutztierhalter unterstützen. Der Schäfer soll umgehend entschädigt werden. Aber kein Wort der Entschuldigung, keine Worte der ehrlichen Reflektion, sondern nur die üblichen ideologischen Argumentationsmuster.

Wichtig: Alle hier veröffentlichten Bilder sind reale Bilder. Sie wurden privat am 30. April 2018 im Enztal, am Ort des Geschehens aufgenommen. So sieht Blutrausch in der Realität aus!

Fakt ist: Seit vier Jahren ist der Nationalpark Schwarzwald da. Und jetzt auch der Wolf. Ein Schelm, der hier Böses denkt. Die bereits in den 90er-Jahren in Baden Württemberg durchgeführten Versuche, den Luchs einzubürgern, waren trotz vieler Bemühungen nicht wirklich erfolgreich. Aber beim Wolf ist das anders! Der kommt – von ganz alleine.

Oder doch nicht von ganz alleine? Überall in Deutschland mehren sich die Gerüchte, dass der Wolfsausbreitung flächendeckend nachgeholfen wird. Generalstabsmäßig! Der Begriff der „Gummiwölfe“ (Das sind Wölfe, die auf Rädern reisen und nicht auf den eigenen Pfoten) hat sich längst in der Wolfs-Szene etabliert. Wenn dem so ist – dann aufgepasst. Denn eigentlich ist der Wolf heimlich, scheu und macht einen großen Bogen um den Menschen und dessen Lebensräume. Das liegt seit vielen Jahrhunderten in seinen Genen. Der stille heimliche Jäger. So wird er in unendlich vielen Dokumentationen und Büchern beschrieben.

Dem widersprechen allerdings die sich häufenden Berichte von Wolfssichtungen und -begegnungen. Auf Feldern, in Orten, in Vorgärten, auf Friedhöfen, beim Wandern etc. .Videos zeigen, dass viele „deutsche“ Wölfe keine Scheu vor dem Menschen haben.

Wie kann das sein? Dieses Verhalten ist absolut entgegen der Natur des Canis Lupus. Erklärbar und logischer ist dieses Verhalten, wenn er unter der Obhut von Naturfanatikern mit der Hand aufgezogen und klammheimlich in die Natur entlassen wurde.

Denn jetzt schaut die Wolfswelt ganz anders aus. Vom Gesetzgeber dank intensiver Lobbyarbeit der fanatischen Naturschutzorganisationen (narren-)frei gestellt, kann er sich alles nehmen, was er will. Heute 42 Schafe, morgen die Fohlen auf der Koppel, übermorgen die freilaufenden Hunde und irgendwann den Menschen, der sich nicht zu wehren weiß. Das sind Hirngespinste? Panikmache? Garantiert nicht! Öffentliche Statistiken sprechen eine eindeutige Sprache. Über 800 Wölfe in Deutschland – Tendenz steigend. Über 1.000 getötete Nutztiere – Tendenz stark steigend. Die Dunkelziffern sind um ein Vielfaches höher! Auch Kollateralschäden werden billigend in Kauf genommen. Der Mensch rückt ins zweite Glied. Und die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg wiegelt im aktuellen Fall ab. NABU und Co. jubilieren und banalisieren. Das ist nicht nur grob fahrlässig, es ist schlicht pervers.

Ab sofort sollte sich jeder über Folgendes im Klaren zu sein, wenn er im Schwarzwald zu Fuß oder per Pedes unterwegs ist: Wölfe töten nicht chirurgisch. Sie reißen Körper in Stücke. Sie haben keine Ethik, wenn es ums Töten geht (siehe Bildergalerie). Denn Töten bedeutet Fressen. Und Fressen bedeutet Leben. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Macht es Sinn, ihm freie Hand zu geben, wenn er, wie es seine Natur vorsieht, Grenzen auslotet? Denn die Erfahrung, dass jegliches Tun ohne Konsequenzen für ihn ist, gibt er an die Folge-Generation weiter. Die Frage ist, ob der Schwarzwald der richtige Ort ist, um den Wolf so „einfach mal machen zu lassen“?

Antworten darauf wird es geben. Spätestens dann, wenn sich bei den vielen baden-würtembergerischen Wanderern  unheimliche Begegnungen – nicht die mit der dritten Art, sondern die mit dem Wolf – häufen. Wenn des Menschen bester Freund beim Leinenfreigang nicht mehr zurückkommt oder die ländlichen Kindergärten die Waldspieltage ad acta legen. Schlimmeres sollte man sich nicht in seinen kühnsten Träumen ausmalen – aber unmöglich ist es nicht!