Die falschen Propheten entlarven sich selbst!

Nordschwarzwald, 23.6.2017 | Alle Versprechungen und Behauptungen der Nationalparkverantwortlichen, den Borkenkäfer „im Griff zu haben“ sind Makulatur. Die Ergebnisse unseres ersten, unabhängigen Borkenkäfermonitorings zeigen, wie der Borkenkäfer beginnt, die Identität und Lebensqualität der Menschen in der Region zu zerstören.

Im Schönmünz- und Langenbachtal, sind auf der Höhe der Leimiß signifikante Borkenkäfernester zu erkennen, die sich weiter ausbreiten. Ferner nehmen befallene Einzelbäume auf der gesamten Nationalparkfläche deutlich zu.

Während seitens des Nationalparks gebetsmühlenartig der Erfolg des Borkenkäfermonitorings in den 500 Meter breiten Pufferzonen, welche die Außengrenzen des Nationalparks markieren, zelebriert wird, beginnt der Borkenkäfer – unbeobachtet von der Öffentlichkeit und ignoriert von den Medien – den Wald vor unserer Haustüre zu zerstören. „ERST GRÜN – DANN ROT – DANN TOT“ wird zur Realität.

„Es ist nur eine Frage der Zeit. Der Borkenkäfer wird Jede Fichte fressen. Das ist Fakt. Wer etwas anderes behauptet, versucht den Laien hinter’s Licht zu führen“. Diese Antwort erhält man, wenn Forstexperten Klartext reden.

Alle Untersuchungen und Experteneinschätzungen deuteten schon seit geraumer Zeit darauf hin, dass der Borkenkäfer in diesem Sommer sein Vernichtungspotenzial erstmals entfalten könnte. Und genau das passiert gerade. Dafür sind zwei wesentliche Faktoren verantwortlich: Erstens die derzeit extrem vorherrschende Trockenheit. Zweitens die gewollte Untätigkeit der Nationalparkverantwortlichen, um diesen Prozess aktiv zu „brand“-beschleunigen. Damit werden sie zu den Hauptverantwortlichen dieses bevorstehenden „Flächenbrandes“, der unsere Heimat dramatisch verändern wird.

Nun stellt sich auch die Frage nach dem Totalversagen der Kommunalvertreter, die als Regulativ im Nationalparkrat ihrer Rolle in keinster Weise gerecht werden. Offensichtlich glauben sie, anstatt zu denken und hoffen, anstatt zu fragen. Mehr dazu im nächsten Beitrag.