rip-rotDiese Redewendung leitet sich eigentlich von der Geburt eines Kindes ab und bedeutet Geburt abgeschlossen, Mutter und Kind wohlauf.

Im Falle des geplanten Nationalparks muss man aber bereits heute von einer schmerzlichen Totgeburt sprechen. Und daran sind allein die „Ärzte“ schuld; also Grün-Rot und die in deren Dunstkreis mitschwimmenden Naturschutzorganisationen. Von 8 Millionen Euro Jahresetat war die Rede. Von 23 Millionen Euro Investitionen in Verwaltungsgebäude nebst Besucherzentrum. Gebetsmühlenartig salbaderte der verantwortliche Minister Bonde, dass der Naturschutzetat des Landes unangetastet bliebe. Was wurde der Region alles versprochen? Neue touristische Attraktionen, Investitionen in die Infrastruktur und, weiss der Teufel, was noch alles. Und was ist geblieben? Ein eingestürztes Lügengebäude. 3,3 Millionen Euro Budget sind für 2014 und 2015 aus Bondes Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz zu bestreiten – Geld, das an anderen Stellen fehlen wird. Die Anschubfinanzierung in Höhe von 3,9 Millionen wurde für 2014 aus dem ohnehin überstrapazierten allgemeinen Haushalt versprochen. Welcher Haushalt in 2015 um weitere 3,9 Millionen angezapft wird, darüber gibt es schon keine Einigung mehr. Und über die Herkunft der  o. g. 23 Millionen Euro fehlt jegliche Aussage. Ab 2016 soll für die laufenden Kosten von nunmehr 6 Millionen Euro der vermeintlich „unantastbare“ Naturschutzetat für die Finanzierung des Nationalparks herhalten. Wie laut tönte noch vor nicht allzu langer Zeit in den Medien Nabu-Chef Baumann so oder so ähnlich? „Wenn der Nationalpark nicht aus zusätzlichen Mitteln finanziert wird, dann brauchen wir ihn nicht.“

So, jetzt kann Baumann zeigen, ob er „Eier“ hat und zu seiner Aussage seht. Zweifel scheinen an dieser Stelle schon jetzt mehr als angebracht.

Was spielt sich hinter den Kulissen ab? Die Grün-Rote Landesregierung will ihr Prestigeobjekt so schnell wie möglich über die Ziellinie tragen. Das Motto lautet: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“. Kompromisslos müssen Tatsachen geschaffen werden, um dem abspenstigen Wählerklientel Rechnung zu tragen. Kretschmann, Bonde und Co. zeigen zum wiederholten Mal ihr wahres Gesicht. Apropos Gesicht. Wer trägt eigentlich die Veranwortung für diesen Schlamassel? Der, der alles verspricht und nichts hält! Mal schauen wie lange der Ministerpräsident noch seine schützende Hand über ihn hält.

Eines ist gewiss – es bleibt spannend! Augenzwinkern!!!