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In eigener Sache

Liebe Mitstreiter, Weggefährten und Unterstützer,

nachfolgend findet ihr einen 10-Punkteplan mit dem Titel „Den Nationalpark neu denken“. Damit wollen wir die zukünftige Landesregierung inspirieren, das durch die Einrichtung des Nationalparks in unserer Heimatregion entstandene Ungleichgewicht der Meinungen und Positionen wieder in Einklang zu bringen. Nur so kann aus einem „bösen Spiel“ noch eine Erfolgsgeschichte werden.

Ebenfalls haben wir hier die Inhalte des euch versprochenen Schwarzbuchs veröffentlicht. Es empfiehlt sich, darin zu stöbern. Die Aussagen der genannten Personen führen drastisch den ideologischen Irrsinn des Projekts vor Augen. Erinnert euch an die Unerträglichkeit der einseitigen Presseberichterstattung – die damals wie heute stattfindet. Auch einzelne Kirchenvertreter scheuten nicht davor zurück nachweislich falsche Aussagen weiter zu verbreiten. Vergegenwärtigt euch auch der verleumderischen Aussagen von so manchen Vertretern der Naturschutzorganisationen und der Hobbyökologenfraktion. Nicht zu vergessen die der selbsternannten Naturapostel.

Die Lügen, Täuschungen, Defamierungen, etc. sind nun belegt – „schwarz auf weiß“! Fakt ist: Wir wurden getäuscht. Man hat uns ignoriert und uns wurde der Nationalpark diktiert!

Mit diesem Schwarzbuch bestärken wir euch auch darin, dass euer Engagement richtig und gut war und auch weiterhin gut ist! Ferner konservieren wir hier so lange unsere Wut bis der Nationalpark neu gedacht ist. Versteht das Schwarzbuch auch als Dokumentation, die aufzeigt, wer für wesentliche Fehlentscheidungen und Täuschungen, verantwortlich war und ist.

An dieser Stelle gilt unser größtmöglicher Dank den Autoren, die mit viel Akribie und noch mehr Fleiß dieses Schwarzbuch haben wahr werden lassen.

Schaut euch mal das Kapitel „Erste Erfahrungen mit dem Entwicklungsnationalpark“ an, ist ganz schön gruselig. Auch hier werden euch in unregelmäßigen Abständen über den gelebten Diletantismus der Nationalparkverantwortlichen und deren Mitarbeiter auf dem Laufenden halten.

Bleibt am Ball.

Euer Vorstand Unser Nordschwarzwald e. V.
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Empfehlung an die zukünftige Landesregierung Baden-Württembergs

17. Februar 2016

10-Punkte-Plan:
Den Nationalpark (Nord-)Schwarzwald neu denken

Es geht uns um Vernunft, Ehrlichkeit und Kompromissbereitschaft.

Gegen die Ein- bzw. Errichtung von „Nationalparken“ spricht grundsätzlich nichts. Problematisch wird es, wenn entweder die naturschatzfachlichen Rahmenbedingungen nicht stimmen und/oder die Errichtung über die Köpfe der betroffenen Region hinweg erfolgt. Beide Sachverhalte treffen hier im Nordschwarzwald zu.

Nur ganz wenige Nationalparke in Deutschland erfüllen die Voraussetzungen, formell als „Nationalpark“ anerkannt zu werden. Der Nationalpark hier im Schwarzwald gehört nicht dazu. Derzeit kann allenfalls von einem Ziel-, bzw. Entwicklungsnationalpark gesprochen werden. Dieser „Etikettenschwindel“ wird von der Landesregierung, den Medien und allen Naturschutzorganisationen bewusst in Kauf genommen und toleriert. Dies gilt ebenso für alle touristischen Einrichtungen, die den Begriff „Nationalpark Schwarzwald“ für ihre Zielgruppenansprache nutzen. Die Besucher unserer Region werden schlicht getäuscht und „hinter’s Licht geführt.“

Aus diesem Grund muss die Zeit des Lügens, des Täuschens und des Ignorierens – was nach wie vor das Tun und Handeln der Nationalparkverwaltung und das ihrer Unterstützer bestimmt – endlich vorbei sein.

Im Rahmen dieses 10-Punkte-Plans empfehlen wir der neuen Landesregierung, die eklatanten Fehler, die bei der Einrichtung und dem laufenden Betrieb des Nationalparks (Nord)Schwarzwald gemacht wurden, bzw. gemacht werden, zu justieren und dieses Projekt neu zu denken.

gez. Vorstand Unser Nordschwarzwald

Wir empfehlen:

1. Die Größe der Kernzone im Nationalpark auf 50,1% anstatt der geplanten 75% festzulegen

Der touristische Mehrwert steigt, da die Besucher des Nationalparks einen größeren Aktionsspielraum für ihre Freizeitaktivitäten erhalten. Der Waldumbau der nadelholzdominierten Wälder innerhalb des Nationalparks in einen Bergmischwald wird nachhaltig unterstützt. Das Borkenkäferisiko wird reduziert. Ferner kann so mehr Holzeinschlag in den Managementzonen erfolgen und den örtlichen Sägewerken zur Verfügung gestellt werden.

Nach § 24 Abs. 1 Nr. 2 BNatSchG muss der Nationalpark in einem überwiegenden Teil des Gebiets die Voraussetzungen eines Naturschutzgebiets gemäß § 23 Abs. 1 BNatSchG erfüllen. Es müssen also mehr als 50% der Fläche entsprechend einzustufen sein.

2. Die Begrenzung des jährlichen Nationalpark-Etats auf 4.0 Mio Euro statt über 8.6 Mio Euro

Allein die Personalkosten summierten sich im Jahr 2015 auf 4,8 Millionen Euro. Hinzu kommen sächliche Verwaltungsausgaben von über 3.3 Mio Euro.
Die Einnahmen sind dagegen als marginal zu bewerten. Somit ist der jährliche, aus Steuern finanzierte Fehlbetrag exorbitant. Aufgrund fehlender Managementkompetenzen der Nationalparkverwaltung ist davon auszugehen, dass das Budget auch weiterhin nicht im Interesse der Allgemeinheit verwendet wird. Da viele Aufgabenstellungen und Positionen mehrfach besetzt sind, ist auch der Personalstand von 89 Mitarbeitern viel zu hoch.
Der Nationalpark beschäftigt beispielsweise 10 Mitarbeiter im Fachbereich Forschung und Monitoring. Für Leitungs-, organisatorische und verwaltungstechnische Aufgaben werden alleine 16 Mitarbeiter beschäftigt.

3. Die uneingeschränkte Sicherung des Lebensraums des Auerwilds im Nordschwarzwald

Das Auerwild erhält von den Nationalparkverantwortlichen nicht die Wertschätzung, die es als Leittierart des nördlichen Schwarzwaldes verdient. Nur eine sorgfältige Habitatpflege und die offensive Bejagung von Beutegreifern können das Überleben des Raufußvogels sichern.

Das Kommen und Gehen von Arten wird seitens der Nationalparkverwaltung bewußt in Kauf genommen. Eingriffe, um die Lebensräume für das Auerwild zu gestalten, werden in den Kernzonen kategorisch ausgeschlossen. Das Zentrum der Verbreitung des Auerhuhns im Nordschwarzwald liegt ausgerechnet in den Kernzonen des Nationalparks. Im 290ha großen Bannwald Wildssemoor bei Bad Wildbad, bei dem bewußt auf die Beseitigung von Fichten zum Schutz des Auerhuhnhabitats verzichtet wurde, ist das Ergebnis der Verlust des Auerhuhns. Dieses Schicksal darf dem Auerwild auf den Flächen des Nationalparks nicht widerfahren.

4. Deckelung der Kosten für die Erstellung des Nationalparkzentrum auf max. 7,5 Mio Euro inklusive Unterhaltskosten für die nächsten 5 Jahre

Um die Gäste eines Nationalparks umfassend informieren zu können, muss auf einen Protzbau verzichtet werden, der in keinster Weise in einem vernünftigen Verhältnis zur Nationalparkfläche und der zu erwartenden Besucherzahl steht. Viel mehr erwecken diese Planungen den Eindruck, dass das zukünftige Nationalparkzentrum durch seine Größe und Ausstattung den geringen Mehrwert der Nationalparkfläche kompensieren soll.

Der Landesrechnungshof weist in seiner Denkschrift 2015 auf die vollkommen unzureichende Darstellung erforderlicher Sachmittel hin. Es fehlen schon im Gesetzentwurf jegliche Anhaltspunkte über die Baukosten. Weitere Baumaßnahmen finden nicht einmal Erwähnung. Damit habe der Gesetzgeber quasi eine Blankoermächtigung erteilt, deren konkrete finanzielle Auswirkungen nicht absehbar sind. http://www.rechnungshof.baden-wuerttemberg.de/de/veroeffentlichungen/denkschriften/317750/317757.html

5. Das „Rückklappen“ der Pufferzonen in die ausgewiesene Nationalparkfläche

Mit einem „Trick“ wurde das Nationalparkgesetz umgangen und die Bevölkerung getäuscht, indem ein Teil der sog. Pufferzonen in den an den Nationalpark angrenzenden Staatswald „verlegt“ wurden. Damit wurde die Nationalparkfläche de facto um weitere 2.700 ha still erweitert. Durch das „Rückklappen“ dieser Flächen entstehen wieder größere Korridore, die sowohl zum Schutz der staatlichen als auch der privaten Wirtschaftswälder dienen.

Das Ausklappen der Pufferzonen wurde unter anderem damit begründet, dass nur so die geplanten 75% Kernzone erreicht werden können. Mit einer Verkleinerung (siehe Punkt 01) der Kernzonen ist dieses Argument hinfällig.

6. Die verbindliche Zusage, dass es keine Flächenerweiterung des Nationalparks (Nord-)Schwarzwald geben wird.

So wurde es seitens der Grün-Roten Landesregierung in der Entstehungsphase des Nationalparks propagiert, aber niemals bestätigt. Das Gegenteil ist der Fall. Immer wieder nutzen Vertreter von Naturschutzorganisationen aber auch Vertreter des Nationalparkrats bzw. -Beirats die mediale Aufmerksamkeit, um auf die Erweiterung der Nationalparkfläche hinzuwirken. Diesen ständigen Verunsicherungen der regionalen Bevölkerung muss mit einer verbindlichen Aussage entgegengewirkt werden.

7. Die maximale Transparenz bei der Weiterentwicklung des Nationalparks durch Beteiligung der Öffentlichkeit

Die Grün-Rote Landesregierung hat versprochen, den Nationalpark in enger Zusammenarbeit mit der Region zu entwickeln – Stichwort Bürgerbeteiligung. Sowohl der Nationalparkbeirat als auch der Nationalparkrat als die beiden relevanten Organe tagen unter Ausschluss der Öffentlichkeit und der Presse. Dort werden Entscheidungen getroffen und Fakten geschaffen, über die die Öffentlichkeit – wenn überhaupt – punktuell informiert wird.

Die kleine Anfrage der CDU-Landtagsfraktion vom 22.10.2015 wurde von der Grün-Roten Landesregierung wie folgt beantwortet (unter Bezug auf §7 der Geschäftsordnung für den Nationalparkrat des Nationalparks Schwarzwald):
„Der Nationalparkrat tagt nicht öffentlich. Der Nationalparkrat kann durch einen in nicht öffentlichen Sitzungen mit der Mehrheit seiner Stimmen gefassten Beschluss die oder den Vorsitzenden ermächtigen, die Öffentlichkeit der Beratung und Beschlussfassung über bestimmte eigene Gegenstände herzustellen.“
Über eine eventuelle Änderung dieser Geschäftsordnung müsste im Nationalparkrat entschieden werden. Dies obliegt nicht der Landesregierung.

8. Die Umbenennung des Nationalparks Schwarzwald in Nationalpark Nordschwarzwald

Die Grün-Rote Landesregierung hat den Nutzen des Nationalparks auch darin begründet, dass die wirtschaftlich schwache Region des Nordschwarzwalds von der Einrichtung des Nationalparks profitiert. In diesem Zusammenhang wurde immer die Bezeichnung Nationalpark Nordschwarzwald propagiert und zugesagt. Dieses Versprechen wurde gebrochen.

Auf der CMT wurde der Nationalpark beispielsweise gemeinsam mit anderen Großschutzgebieten des Landes präsentiert. Von einer „Einmaligkeit“ kann somit nicht die Rede sein. Durch die Verallgemeinerung auf den Begriff „Schwarzwald“ kann der Besucher den Nationalpark regional überhaupt nicht zuordnen. Die Bevölkerung in der Region tut sich schwer mit der Identifikation, wenn die regionale Identität verschwiegen wird.

9. Die Neugestaltung sowohl des Logos als auch des Leitspruchs des Nationalparks

Das derzeitig verwendete Logo ist einfallslos und schafft keinerlei Identifikationsmomente zur Region. Die Assoziation zum Wert der Natur ist nicht gegeben. Es weckt keinerlei Erwartungshaltung und stellt den Besucher vor Ratlosigkeit anstatt ein „Kopfkino“ zu erzeugen. Der Leitspruch „Eine Spur wilder“ ist das Eingeständnis für Einfallslosigkeit. Gegenüber was eine Spur wilder? Nur eine Spur wilder? Kaum wilder?

Auch bei der Entwicklung des Logos und des Slogans zeigte sich, mit welch einem Tempo und Alternativlosigkeit dieser Nationalpark verkauft werden soll. Entscheidungen über Visibilität und Identität werden hinter verschlossenen Türen getroffen, die Bevölkerung ist ausgeschlossen. Bürgerbeteiligung findet nur dort statt, wo sie als garnierendes Beiwerk benutzt werden kann, ohne wirklich Einfluss nehmen zu können.

10. Die Mittel aus Einsparungen des Nationalpark-Etats für die Einrichtung weiterer Bannwaldgebiete zu verwenden

Durch die Einrichtung weiter Bannwaldgebiete können die Bürger, die naturfern leben, in den Genuss kommen, Natur pur vor der eigenen Haustür zu erleben.

Einerseits erfüllen Bannwaldgebiete im Naturschutz eine wertvolle Funktion als sogenannte „Trittsteine“. Sie ergänzen den Nationalpark auf wertvolle Art und Weise. Zum Anderen dienen sie naturbegeisterten Menschen als Naherholungsgebiet oder Ausflugsziel.


aufkleber-2015
10. Juli 2015

Und weiter geht’s!

Die Nationalparkbefürworter haben in den letzten Monaten generalstabsmäßig viele Banner in der Region gestohlen oder zerstört. Die Idee dahinter erscheint plump und dumm:
Indem man den Bürgerinnen und Bürgern der Region „ihre“ demokratischen Symbole der freien Meinungsäußerung nimmt, will man schlicht den Eindruck erwecken, dass der Widerstand gegen den Nationalpark gebrochen sei. Wir naiv sind diese Luxusideologen und Wochenend-Naturisti eigentlich? Wie groß muss die Verzweiflung seitens der Nationalparkbefürworter sein, wenn man zu solchen Mitteln greift? So einfach funktioniert Brandstiftung unter dem Deckmantel der Naturschutzideologie. Und die Medien schauen mal wieder weg und werden so zu willfährigen Brandbeschleunigern. Nichts hat sich geändert und nichts wird sich ändern!

Ab sofort steht dieser Banner unbegrenzt zum Selbstkostenpreis von 15 Euro pro Stück + Versandkosten zur Verfügung. Format: 150x50cm, LKW-Plane mit Ösen. Individuelle Formate können auf Anfrage hergestellt werden. Bei Interesse einfach eine eMail schicken.

Ebenso frisch aus der Druckerei ist unser Aufkleber-Klassiker wieder erhältlich. Die Bestellung geht einfach via einen Brief mit frankiertem Rückumschlag. weiter »


totenvogelOffener Brief an alle Mitstreiter, Unterstützer und Förderer von Unser Nordschwarzwald e. V.

Der Nationalpark hier im Nordschwarzwald ist eingerichtet. Nachdem man uns über 2 Jahre lang am Nasenring durch die Manege gezogen hat, klatschen sich Bonde, Schlund und Konsorten auf die Schenkel und sind zur Tagesordnung übergegangen. Der gesamte, unsäglich verlogene Entstehungsprozess des Parks wird einfach ausgeblendet, ja, das Tuch des Schweigens darübergelegt. weiter »


todesanzeige-wald

istock.com © Illya_VinogradovKommentar zur Eröffnung des Nationalparks Schwarzwald am 3. und 4. Mai 2014

Der Großteil der Nationalparkkritiker ist sehr entspannt. Unser Verein hat zwischen September 2011 und November 2013 über 33.000 Unterschriften gegen das ideologisch getriebene Prestigeobjekt Nationalpark Schwarzwald gesammelt. In Bürgerbefragungen der betroffenen und angrenzenden Suchraumgemeinden wurde das Projekt bei einer hohen Wahlbeteiligung von über 80% der Bürgerinnen und Bürgern abgelehnt.  weiter »


Verabschiedung des Nationalparkgesetzes: ein Pyrrhussieg der Grün-Roten Landesregierung!

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Von einem Pyrrhussieg spricht man, wenn der vermeintliche Sieger auf seinem Sieg nicht profitieren kann. Weder die Oppositionsparteien noch die Menschen der betroffenen Region konnten von der Sinnhaftigkeit des Grün-Roten Entwicklungsnationalparks überzeugt werden. Und trotzdem wurde das Nationalparkgesetz mit Stimmenmehrheit der Regierungsparteien verabschiedet. Herausgekommen ist eine Totgeburt – Wiederbelebung zwecklos! weiter »


falkerechts-quadrBürger-Community www.nationalparkwatch.de initiiert vom Verein Unser Nordschwarzwald e. V.

UPDATE 1: Nach vielen Verlautbarungen, Versprechungen und Prophezeihungen der letzten Jahre sind die neuen Nationalparkverantwortlichen nach der Verabschiedung des Nationalparkgesetzes am 28. November 2013 in der Pflicht zu „liefern“: Ausbau der Infrastruktur, Förderung des Tourismus, Schaffung von Besucherattraktionen, Waldumbau usw. usw. …
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paragraph111stgbStGB § 111 Öffentliche Aufforderung zu Straftaten

Liebe Mitstreiter, werte Damen und Herren von der Presse, sehr geehrte Nationalparkbefürworter, anbei veröffentlichen wir hier einen aktuellen facebook-Post (siehe Anlage unten) vom 20.11.2013. Hier wurde aufgerufen, den Vorsitzenden des Vereins Unser Nordschwarzwald e. V. Andreas Fischer totzuschlagen.

Der Anreger des Aufrufs mit dem Nickname „Walter Rider“ hat in anderem Zusammenhang seine wahre Identität offenbart. Ausweislich seiner Aktivitäten im Internet ist er als engagierter Nationalpark-Befürworter anzusehen.   weiter »


706px-Landtag_BW_Logo.svgÖffentliche Anhörung am 20. November 2013 im Landtag Baden Württemberg

Am 20. November 2013 fand im Landtag Baden Württemberg eine öffentliche Anhörung zum Gesetzentwurf der Landesregierung, Gesetz zur Errichtung eines Nationalparks Schwarzwald und zur Änderung weiterer Vorschriften statt. Es wurden insgesamt elf Referenten eingeladen. Darunter auch Andreas Fischer,  Vorsitzender des Vereins Unser Nordschwarzwald e.V.  für die Vortragenden war jeweils eine Redezeit von fünf Minuten vorgesehen.  weiter »


schwarzwaldPosition des Vereins Unser Nordschwarzwald e.V. zum Bürgernationalpark nach Vorstellungen der CDU Baden-Württemberg

Die Grün-Rote Landesregierung wäre in der Pflicht gewesen, die Idee für die Einrichtung eines Nationalparks hier im Nordschwarzwald mit viel Fingerspitzengefühl, Einfühlungsvermögen und vor allem Zeit in den Köpfen der Menschen reifen zu lassen. Denn hier geht es nicht um den Bau einer Bahntrasse oder die Errichtung von Windkraftanlagen!  weiter »


bonde-sperlingskauzMinister Bonde scheint jedes Mittel recht, seiner Ohnmacht Ausdruck zu verleihen!

Vorgang: Am 9.11.2013 wurde Minister Bonde in der „SWR Landesschau aktuell“ u. a. wie folgt zitiert: Er frage sich deshalb, ob die CDU einfach nur unwissend sei oder bewusst täuschen wolle, sagte Bonde. Entweder, die CDU stehe zu dem Projekt. „Dann muss sie sich dazu bekennen, dass es Regeln gibt“, so der Minister. Oder aber, sie sei dagegen. Dann müsse sie aber auch ehrlich sagen, dass die Bewahrung der Schöpfung für sie nur eine hohle Phrase sei. weiter »


gutachten-teil2-3d-blockDie wichtigsten Fehler, Irrtümer und falschen Schlussfolgerungen des „Gutachten zum potenziellen Nationalpark im Nordschwarzwald“

Fehler, Irrtümer und irreführende Darstellungen des von PricewaterhouseCoopers & ö:konzept 2012 erstellten „Gutachten zum potenziellen Nationalpark im Nordschwarzwald“, bearbeitet von Prof. Dr. Wolfgang Tzschupke, Freudenstadt und Forstpräsident i. R. Peter Weidenbach, Bad Liebenzell

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So führt die Landesregierung den Landtag und die Öffentlichkeit mit Hilfe des fehlerhaften Gutachtens zum potenziellen Nationalpark Nordschwarzwald hinters Licht

gutachten-teil1-3d-blockNachweis der fehlerhaften Besucherprognosen des Gutachtens zum potenziellen Nationalpark Nordschwarzwald, erarbeitet von den Firmen PWC und ö:konzept (im folgenden PWC-Gutachten genannt) von Prof. Dr. Wolfgang Tzschupke, Freudenstadt.

Die folgenden Erläuterungen beziehen sich auf die Seiten 296 bis 306 des PWC-Gutachtens in denen die Gutachter für den geplanten Nationalpark Besucherprognosen von 2.947.664 („pessimistisches Szenario“) bzw. 3.052.694 („realistisches Szenario“) bzw. 3.165.484 Besuchern („optimistisches Szenario“) ermitteln (s. Tab. 107, S. 305).  Rechnerisch beruhen diese Zahlen im Wesentlichen auf der folgenden Formel …  weiter »


zickzackschmiedel

79. Sitzung im Landtag – Nationalparkgesetz: „Zick-Zack“ Schmiedel außer Rand und Band!

Was blieb dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Claus Schmiedel anderes übrig, als aus seinem Auftritt im Landtag eine Lachnummer zu machen? Bis heute hat er kein einziges substanzielles Sachargument artikuliert, was die Einrichtung eines Nationalparks hier im Nordschwarzwald rechtfertigen würde. Selbst die Größe des Bannwalds Wilder See, auf die sich Schmiedel in seinen Ausführungen bezog, dampfte er von 150 Hektar mal eben auf 50 Hektar zusammen. weiter »


SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel: „Alles in trockenen Tüchern“

rest-in-peace-nationalparkDiese Redewendung leitet sich eigentlich von der Geburt eines Kindes ab und bedeutet Geburt abgeschlossen, Mutter und Kind wohlauf. Im Falle des geplanten Nationalparks muss man aber bereits heute von einer schmerzlichen Totgeburt sprechen. Und daran sind allein die „Ärzte“ schuld; also Grün-Rot und die in deren Dunstkreis mitschwimmenden Naturschutzorganisationen. Von 8 Millionen Euro Jahresetat war die Rede. Von 23 Millionen Euro Investitionen in Verwaltungsgebäude nebst Besucherzentrum. Gebetsmühlenartig salbaderte der verantwortliche Minster Bonde, dass der Naturschutzetat des Landes unangetastet bliebe. Was wurde der Region alles versprochen? weiter »


Wie bei uns: täuschen, lügen, schönreden

Beispiel Waldinventur 2012 im Nationalpark Bayerischer Wald

naturverjüngung - nationalpark bayerischer wald

Seit der letzten Waldinventur des Nationalparks im Jahr 2003 ist der typische „Hochwald“ von mehr als tausend Hektar auf ein Drittel seiner ursprünglichen Größe zusammengeschrumpft. Gleichzeitig haben die Kahlschlag- und Totholzflächen um 750 Hektar zugenommen. Auf Drängen der Bürgerbewegung wurde die im Altgebiet des Nationalparks in regelmäßigen Abständen durchgeführte Hochlageninventur im Jahr 2012 auch auf das Falkenstein-Rachel-Gebiet ausgedehnt. weiter »


Die modernen Holländer-Michel sitzen in Stuttgart

blutiges-herzDa ist er wieder, der Holländer Michel aus dem „Kalten Herz“ von Wilhelm Hauff.

Nur dass er heute nicht hoch droben im Wald sitzt, sondern im fernen Stuttgart.

Von dort winkt er mit den Förder-Millionen und dem Versprechen von Verdienst mit neuartigem Tourismus, mit Management im Wald und anderen Verlockungen.

Und er verhöhnt die Menschen, die im Schwarzwald ehrlich ihre Arbeit tun:

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Bund der Steuerzahler Baden-Württemberg e. V. sagt NEIN zum Nationalpark!

bondeeuroWenn Ignoranz weh tun würde, müsste Bonde den ganzen Tag schreien. Während der Landwirtschaftsminister mit seinem Koalitionspartner Schmiedel am Bannwald Wilder See spazieren geht und mit provokanter Verschaukelungsrhetorik die Stimmung in der Region weiter anheizt, kümmern sich besorgte Bürger um das Allgemeinwohl unseres Landes! So hat einer unserer Mitstreiter beim Bund der Steuerzahler e. V. BaWü per E-Mail angefragt, wie der Bund der Steuerzahler e. V. BaWü den von der Grün-Roten Landesregierung geplanten Nationalpark einschätzt. Darf man angesichts leerer Kassen und einer Neuverschuldung von 1,78 Milliarden Euro den Haushalt zusätzlich mit den Kosten für einen Nationalpark belasten? weiter »


Macht verblendet:

Offener Brief an Ministerpräsident Winfried Kretschmann

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Wichtig: Die hier formulierten Aussagen des nachfolgenden offenen Briefes stammen nicht von uns, sondern von Ministerpräsident Kretschmann selbst. Sie sind im Wesentlichen einer Erwiderung entnommen, die der damalige Fraktionsvorsitzende der Grünen Kretschmann am 11. Oktober 2010 an den damaligen Ministerpräsidenten Mappus (CDU) richtete hier »

Zeigt dies doch eindrücklich, dass die Macht die Vernunft auffrisst. Und zeigt es ferner, dass Ministerpräsident Kretschmann auf der gleichen Stufe steht, wie der, den er hier attackiert.

Im nachfolgenden Brief  haben wir den Begriff „Stuttgart 21“ durch den Begriff „Nationalpark Nordschwarzwald“ ersetzt und die spezifischen Ausführungen zum Thema S21, „des besseren Verständnis wegens“ nicht berücksichtigt.

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Minister Bonde, sorgen Sie für klare Verhältnisse:

Weitere Bürgerbefragungen sind jetzt Pflicht!

fragenEinem von der Leine gelassenem Terrier gleich beißt der verantwortliche Minister wild um sich, sobald sich irgend jemand kritisch zu seinem Prestigeobjekt „Nationalpark“ äußert. Dabei scheint er nicht zu merken, dass das Eis, auf dem er steht, immer dünner wird. Hatte nicht unlängst sein Sprecher in den Medien verlautbart, dass sich vier von sieben Nationalparkgemeinden – Baden-Baden, Bühl, Seebach und Ottenhöfen – DEUTLICH – (Wiederholung) – DEUTLICH – für den Nationalpark ausgesprochen haben? Mit dieser Aussage lässt sich vielleicht seine ideologisch indoktrinierte Gefolgschaft einlullen, aber nicht die demokratisch mündigen Bürgerinnen und Bürger.

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Emotionalpark Nordschwarzwald

machtMit freundlicher Genehmigung von Prof. Dr. Köpf, Tharandt:
Die Stellungnahme “Pro Nationalpark Nordschwarzwald” in BDFaktuell Nr. 6-2013 löste empörte Anrufe bis nach Sachsen aus. Gut, ich war einst Bürgermeister in Baiersbronn und habe so meine Freunde in der Gegend. Doch wollte ich nicht Stellung beziehen – der Schwarzwald ist weit und die Probleme der Menschen dort sind nicht mehr meine. Doch die seltsame Rechtfertigung in Nr. 7/8-2013 veranlasst mich zu einer fachlichen Stellungnahme. Als 76-Jähriger befasse ich mich immer noch aktiv mit Forstpolitik als Wissenschaft und halte in diesem Fall das Alter für eine Legitimation. Denn wir feiern 2013 das 300-Jahres-Jubiläum der “Sylvicultura Oeconomica” von Hannß Carl von Carlowitz. Seinem Werk folgend wurde im 18. Jahrhundert vorbereitet, was unsere Forstwirtschaft unter der Idee “Nachhaltigkeit” weltweit bekannt gemacht hat: Ein ökologisch-technisches System, das seit Anfang des 19. Jahrhunderts wirksam wurde. weiter »


Verursacht die Einrichtung eines Nationalparks eine stille Kapitalvernichtung?

Jetzt kann es auch um Ihr Eigenheim gehen!

greenchart-quadNicht schon genug, dass die Grün-Rote Landesregierung bis heute keine Auskunft darüber gibt, wie die Finanzierung des geplanten Nationalparks im Nordschwarzwald langfristig sichergestellt werden kann. Laut dem vom Land in Auftrag gegebenen 770.000 Euro teuren „gezogenen“ Gutachten liegt der Waldwertverlust allein bei über 200 Millionen Euro. Die Anschubkosten des Parks belaufen sich laut dem zuständigen Minister Bonde auf mindestens 23 Millionen Euro. Je nach Quelle liegen die jährlichen Betriebskosten zwischen 5-12 Millionen Euro. Ebenfalls hüllt man sich in Schweigen, wenn es um die abgegebenen Versprechungen gegenüber den Gemeinden und Kommunen geht.

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Dokumentation: Arm durch Tourismus am Beispiel von Garmisch-Partenkirchen:

Baiersbronn abgezockt? Wehret den Anfängen!

leere TaschenBesonders laut tönt es gebetsmühlenartig nicht nur von den baiersbronner Nationalparkbefürwortern Friederike Schneider oder  Jochen Rothfuss,  dass ihre Heimatgemeinde einer der großer Profiteure des geplanten Nationalparks ist. Auch die Landräte Scherer und Rückert haben offensichtlich ihren Verstand gegen die nach wie vor substanzlosen Versprechungen des Tourismusministers Bonde eingetauscht.

Die Journalisten Johannes Höflich und Jo Angerer zeichnen in ihrer Dokumentation ein Bild, das zum Nachdenken, wenn nicht gar zum Umdenken anregen müsste.

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Weiterer Etappensieg für den Verein Unser Nordschwarzwald e.V.:

Grünenminister Bonde knickt unter dem Druck der Bürgerinnen und Bürger ein!

Anti-Nationalpark-Demo_vieleDer erste Vorschlag für das Gebiet eines Nationalparks hier im Nordschwarzwald offenbart die Verwundbarkeit von Minister Bonde. Er kapituliert vor dem Bürgervotum im Kreis Calw! Der in der Vergangenheit von der Landesregierung hoch gehandelte Suchraum rund um den Kaltenbronn ist aus dem Rennen. Damit hat sich Bonde einen Bärendienst erwiesen. Denn jetzt wird der Verein „Unser Nordschwarzwald e.V.“ sein Engagement auf die beiden verbliebenen Gemeinden Forbach und Baiersbronn konzentrieren können. Hier ist die Solidarität der Menschen ungebrochen.

Der 4. Juni 2013 war ein guter Tag für den Verein, seine Mitstreiter und für den Nordschwarzwald. Allen Unkenrufen zum Trotz, hat das gemeinsame ehrenamtliche Engagement erneut Wirkung gezeigt. Der Druck auf Minister Bonde wird nicht kleiner! weiter »


Stellungnahme zu den Ergebnissen der Bürgerbefragung
vom 12. Mai 2013 – und so geht’s weiter!

titel-schwarzbuchLiebe Mitstreiterinnen, liebe Mitstreiter,

am 12. Mai 2013 haben sich in den Suchraumgemeinden Baiersbronn, Forbach, Bad Wildbad, Bad Herrenalb, Freudenstadt, Seewald und Enzklösterle die Bürgerinnen und Bürger im Durchschnitt mit 75,8 % gegen die Einrichtung eines Nationalparks hier im Nordschwarzwald ausgesprochen. Die befragten o. g. Suchraumgemeinden repräsentieren 72 Prozent der im Gutachten* beschriebenen Suchraumfläche.

Nach der Bürgerbefragung äußerte sich die Landesregierung in den Medien u. a. wie folgt: weiter »


Videomitschnitt Forum der Vernunft

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.unser-nordschwarzwald.de/

Menschen am Sankenbachsee

JA zum Menschen

Das Betretungsrecht des Waldes massiv einzuschränken – wie für Nationalparks gefordert – bedeutet für die Menschen den Entzug ihrer Identität! Der Nordschwarzwald besteht aus Wald, Siedlung und Industrie. Dieser Wald dient vielen Menschen als Erholungs-, Freizeit- und Nutzungsraum. Einheimische sehen „ihren“ Wald als prägenden und wichtigen Teil ihrer Heimat, der auch für ihre Versorgung und Lebensqualität eine wichtige Rolle spielt. Vertiefung Im Nordschwarzwald leben die Bürger die „Nachhaltigkeit“ aus dem Walde schon seit Jahrhunderten. Der …

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Auf Fichte folgt Fichte

JA zur Natur

Kompromissloser Naturschutz – wie für Nationalparks gefordert – bringt keinerlei Vorteile gegenüber bereits be­stehenden Maßnahmen und Einrichtungen. Der Nordschwarzwald verfügt heute bereits über zahlreiche Bannwälder und Naturschutz- bzw. Natura-2000-Gebiete. Sensible Natur­räume stehen also bereits unter Schutz und/oder werden nicht mehr bewirtschaftet. Dies hat sich als eine gelungene Symbiose zwischen Schutz und Nutzung der Natur bewährt. Vertiefung Die den Nationalpark im Nordschwarzwald vorantreiben suggerieren: „Ein Nationalpark mit stillgelegten Flächen bringe in jedem Falle positive Effekte für …

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Abbildung weibliches Auerwild

JA zum Schutz seltener Arten

Die Natur sich selbst zu überlassen – wie für Nationalparks gefordert – bedeutet nicht automatisch biologische Vielfalt. Die über Jahrhunderte bewährte Kombination aus bewirtschafteten strukturreichen Wäldern mit Totholz und gepflegten Habitatflächen sorgt für mehr Artenreichtum. Im Nordschwarzwald ist der Schutz von seltenen Arten umfassend geregelt. Vertiefung Was hat ein Nationalpark dem Artensterben entgegenzusetzen? 7.500 ha Selbstregulation? Großflächiger Nutzungsverzicht („Natur –  Natur sein lassen“) im Wald ist nicht gleichzusetzen mit Artenschutz und biologischer Vielfalt! Der Verzicht …

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Abbbildung eines Schilderbaumes mit vielen Wanderrouten

JA zum Tourismus

Sowohl der große Andrang von Besuchern als auch deren Kaufkraft – wie für Nationalparks erwartet – sind spekulativ und nicht belegbar. Urlauber erwarten grüne zusammenhängende Wälder, spannende Freizeitangebote, gastronomische Vielfalt und attraktive Übernachtungs- bzw. Aufenthaltsmöglichkeiten. Der Nordschwarzwald, als eine der schönsten Urlaubsregionen Deutschlands, ist hierfür bestens gerüstet und hervorragend aufgestellt. Vertiefung Wir schreiben das Jahr 2011. Der Nordschwarzwald ist ein beliebtes Urlaubs- und Ausflugsziel. Ohne Nationalpark ist insbesondere das Gebiet in und um den siebzehntausend …

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Abbildung Luchspfad

JA zum Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord

Uneingeschränkte Entscheidungskompetenzen – wie für Nationalparks gefordert – lässt der Willkür der Nationalparkverwaltung freien Lauf. Im bereits bestehenden Naturpark Schwarzwald/Mitte Nord bleibt die Planungshoheit bei den Kommunen. Im größten Naturpark Deutschlands besteht bereits eine durchdachte und etablierte Infrastruktur. Diese wird regelmäßig mit Natur- und Artenschutzbelangen abgestimmt. Im Naturpark werden Tourismus, Landschaftspflege und Umweltbildung vorbildlich gefördert und vermarktet. Vertiefung Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord organisiert sich als Verein. Vereinsmitglieder sind sämtliche im Gebiet des Naturparks gelegenen 105 …

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Wirtschaftswald

JA zur Waldwirtschaft

Die Holzernte einzustellen – wie für Nationalparks gefordert – kann für die regionale Waldwirtschaft den Exitus bedeuten. Der Rohstoff Holz wächst „vor der Tür“ und ist Existenzgrundlage für viele kleine und mittelständische Familienbetriebe der Region. Holz ist im Nordschwarzwald eine sehr wertvolle Ressource, die nachhaltig bewirtschaftet wird. Vertiefung Holz aus den naturnah und pfleglich bewirtschafteten, heimischen Wäldern ist ein einzigartiger, weil nachwachsender, umweltfreundlicher Rohstoff. Holz ist aus Umweltschutzaspekten unverzichtbar, es ist der einzige Rohstoff, der …

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Abbildung Bannwald

NEIN zum großflächigen Versuchslabor

Kein großflächiges Versuchslabor aus Selbstzweck für die Naturschutzideologie! Natürliche Prozesse lassen sich in den bestehenden Bannwäldern des Nordschwarzwaldes untersuchen. Der Nordschwarzwald darf nicht als „Alibi-Wildnis“ zweckentfremdet werden. Vertiefung Wir wollen im Nordschwarzwald die einzigartig schöne gewachsene Kulturlandschaft mit ihrer regionaltypischen Artenvielfalt erhalten, fördern und für alle bewahren! Im Nordschwarzwald gilt seit Jahrzehnten das Leitbild der naturnahen Waldwirtschaft. Erklärtes Ziel sind dabei naturnahe, stabile und leistungsfähige Mischwälder. Diese Wälder besitzen einen Reichtum an Strukturen. Sie sind …

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Verbote

NEIN zu Einschränkungen

Verbote und Nutzungseinschränkungen sind für den Nationalpark Nordschwarzwald programmiert! Wer hier widerspricht, sagt nicht die Wahrheit! Sensible Bereiche des Nordschwarzwaldes sind bereits heute geschützt. Für Sport und Erholung verfügt unser Wald über ein attraktives Wegenetz. Vertiefung In Deutschland haben wir – als Bürger unseres Landes auch kaum anders vorstellbar – das freie Betretungsrecht des Waldes (und der Feldflur). Zu Recht können wir stolz darauf sein. Jeder Bürger hat zu jeder Zeit das Recht den Wald (auch …

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Abbildung von Sägeholz

NEIN zur Nichtnutzung natürlicher Ressourcen

Waldfläche im Landeseigentum als naturverträgliche Produktionsfläche stillzulegen und den nachwachsenden Rohstoff Holz nicht zu nutzen, bedeutet für unsere Zukunft einen wirtschaftlichen Selbstmord auf Raten. Vertiefung Wir fordern, unsere Kulturlandschaft mit den gepflegten Waldbeständen als regionale Besonderheit weiter auf gesamter Waldfläche verantwortungsvoll zu bewirtschaften. Unser Ziel ist es, den Nordschwarzwald als ein Kleinod für Heimatbewusstsein, für verantwortliche Pflege und wirtschaftliche Nutzung zu erhalten. Wirtschaftliches Planen und Handeln müssen kein Gegensatz zu den Zielen von Naturschutz und …

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Abbildung von Euro Banknoten

NEIN zur Vernichtung von Volksvermögen

Allein der aktuelle Holzvorrat auf einer mit 7.500 Hektar Größe geplanten Kernzone des Nationalparks hat einen Marktwert von 200 Millionen Euro. Zusätzlich kostet ein Nutzungsverzicht den Steuerzahler jährlich mindestens weitere 4 Millionen Euro. Dies ist verantwortungslos und grob fahrlässig gegenüber unseren Kindern. Vertiefung 24% der Waldfläche in Baden-Württemberg sind Staatswald, also im Besitz des Landes. Diese Flächen stellen einen erheblichen Wert dar und sind Teile unseres  Volksvermögens. Befeuert durch die Krise an den Finanzmärkten sind …

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Bildquelle: aboutpixel.de / Stempel © Ralph Müller

NEIN zur Errichtung zusätzlicher Bürokratie

Die Errichtung eines jeden Nationalparks erfordert eine eigene Organisationsstruktur und schafft so ein hohes Konfliktpotenzial mit Gemeinden, Bürgern und Vereinen. Das ist nicht zeitgemäß und verursacht jährlich zusätzliche Kosten in Millionenhöhe. Vertiefung Ein Nationalpark organisiert sich durch eine eigene Verwaltung. Die Dienst- und Fachaufsicht obliegt dem zuständigen Ministerium. Die Nationalparkverwaltung besteht aus einem Leiter, dessen Stellvertreter und weiteren Mitarbeitern. Es wird eine Nationalparkwacht gebildet, mit sogenannten Rangern, die für die Einhaltung der Vorschriften im Nationalpark …

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Abbildung Frassbild Borkenkäfer

NEIN zur zügellosen Ausbreitung des Borkenkäfers

Fichtengeprägte Wälder als Totalschutzgebiete auszuweisen ist unverantwortlich. Entwicklungen in anderen deutschen National­parks zeigen weite Flächen abgestorbener Wälder. Dieses Schicksal droht auch dem Nordschwarzwald. Vertiefung Kahle Waldgebiete, wie sie in deutschen Nadelwald-Nationalparks zu sehen sind, können durch Massenvermehrungen von Borkenkäfern entstehen. Voraussetzungen hierfür sind: stark fichtendominierte Waldbestände (wie im „Suchraum“ Nationalpark Nordschwarzwald) das Vorkommen des  Borkenkäfers – hier: Buchdrucker, Ips typographus – (wie im „Suchraum“ Nationalpark Nordschwarzwald) keine Bekämpfung (wie in den Kernzonen,  den sog. Prozessschutzzonen …

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